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Repertoire

quintett.wien hat sich während seines zehnjährigen Bestehens die gesamte Literatur für Bläserquintett erarbeitet.

Die klassische Besetzung (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott)- durch das Zusammenspiel von Holz- und Blechblasinstrumenten als "Harmoniemusik" bezeichnet- ist seit dem 17. Jahrhundert etabliert. Ursprünglich wurden vor allem Tanzmusik sowie Bearbeitungen von Arien aus populären Opern in dieser Formation gespielt. Vor allem in Frankreich und England bildeten Bläserquintette einen wichtigen Bestandteil der höfischen Musikkultur. Die bekanntesten Werke stammen von Antonin Rejcha, einem Zeitgenossen Beethovens, sowie dessen Schüler Franz Danzi.

Während im 19. Jahrhundert die Gattung des Bläserquintetts durch die zunehmende Beliebtheit von Streicher- und Klavierkammermusik verdrängt wurde, erfuhr sie anfang des 20. Jahrhundert wieder besondere Zuwendung. So schufen Arnold Schönberg, Carl Nielsen, Claude Taffanel, August Klughardt, Hans-Erich Apostel, Alexander Zemlinsky, György Ligeti, Darius Milhaud (und andere) Werke für Bläserquintett. Unter den Kompositionen neuerer Zeit finden sich Stücke von Karlheinz Stockhausen, John Cage, aber auch von den Österreichern Gottfried von Einem, Kurt Schwertsik, Gerd Kühr und Werner Pirchner.

Programmvorschläge lassen wir Ihnen bei Interesse und nach Absprache gerne zukommen.